Haiku 06- 02-10

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Polternd rutscht der Schnee
vom Dach. Ob der Frühling vom
Lärm aufgeweckt wird?







veredit ~ 10


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Kommentare:

  1. hübsch beobachtet. das zaubert ein lächeln auf mein gesicht. vielleicht weckt es mich ja in meinem noch-winterschlaf gleich mit... ?

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  2. Hihi, ich dachte ja erst, dass es Trolle sind, die da auf dem Dach rodeln und Xenia ist vor Schreck bei einer besonders lauten "Attacke" gleich von ihrem Schlafplatz gesprungen. Sie ist so niedlich schreckhaft. Ich freue mich über Dein Lächeln und warte nur ab, es hat bestimmt eine Langzeitwirkung und wird Dich bestimmt auch noch aufwecken.

    sonst muss ich kitzeln kommen ...

    bussi
    isabella

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  3. hiiilfe. bloß nicht, isabella. *gg

    der blog ist jetzt - wie du ev. ohnehin schon gesehen hast - geöffnet.


    bussi,

    claudia

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  4. nee, hab ich noch nicht, da ich immer über das dashbord einsteige, aber es ist prima so!

    noch mal kurz ein büschen textarbeit hier, ja?

    wäre es besser, wenn ich schreiben würde

    " ob der frühling vom lärm aufwachen wird? "

    oder

    " ob der frühling durch den lärm geweckt wird?"

    oder

    ganz und gar .... " vom lärm munter wird?"

    der sinn ist ja überall gleich, es geht mir hier mehr um das klangliche optimum...

    nachdenkgrüße
    isabella

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  5. hm. ja. klanglich könnte man da noch feilen. da hast du recht, isabella.

    aber auf diesen entzückend neckischen tonfall würd ich an deiner stelle auf keinen fall verzichten.

    wie wär:

    "ob der frühling denn durch den lärm geweckt wird?"

    aber deine version ohne das "denn" ist genauso fein. nur eine silbe kürzer eben.

    so. mein senf ist dazugegeben.

    claudia

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  6. ach das ist aber lieb gesenft, dann lass ich es so und mach ein februar-garten-trio draus, ich bin heut gerade so gut in schwung ... (dabei müsste ich eigentlich was ganz anderes tun ...)

    grinsegruß
    isabella

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  7. das mit dem "was anderes tun" kenn ich, isabella. *zurückgrins


    sag: was ist mit "hungrig. aber kein leichtsinn" gemeint. das kann ich nicht "lesen".


    dämmergruß,

    claudia

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  8. also... : ich habe sie genau beobachtet, sie können wirklich noch so hungrig sein, sie haben immer, aber auch wirklich immer die umgebung im auge. besonders dort, wo sie bereits katzen oder raubvögel, wie elstern als gefärlichen kontakt erlebt haben, werden sie nie "in muße" fressen. so groß kann ihr hunger offenbar nie sein, dass dieser instinkt unterdrückt wird.

    hmmm... ist das bild zu schlecht für ein haiku ... mal hinterm ohr kratz... ???

    lieber dunkelgruß,

    isabella

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  9. hmmm ... ich bin da nochmals in mich gegangen, das bild funzt so nicht und die beiden allein sind mir dann doch nicht genug für eine längere haiku form, also wandle ich es wieder in den ursprung zurück...

    murmelgruß
    isabella

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  10. auch hmmm... ich glaube ich weiß, was du meinst. bin mir ja auch nicht sicher, wie "unverbindlich" die einzelnen haiku sein müssen, um ein zusammenspiel zu ergeben (falls das jetzt irgendwie verständlich ist, was ich meine *g).

    aber sieh es so: du hast jetzt stoff für mehrere haiku, die - jedes für sich - sehr hübsche momentaufnahmen abgeben, die es wert sind, sich nochmal einzeln mit ihnen zu befassen.

    so jedenfalls hab ich sie empfunden.


    dir einen ent-murmelten abend,

    claudia

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